Steffen und Tilly bei den deutschen Meisterschaften….

9. März 2010

Während für die meisten jugendlichen B-baller die Saison so gut wie vorbei ist geht es für einige wenige erst richtig los. Denn nach vollendeter Hauptrunde steht nun in den U16 und U19 Bundesligen die Playoffs an. Und unsere beiden Youngster Steffen Haufs und Tilly Jönke mischen kräftig mit. Tilly  trifft mit der U19 der Bayer Giants Leverkusen als Tabellenzweiter der Nordwest Staffel in den Playoffs auf die Teams von ALBA Berlin, den Eisbären Bremerhaven, der Paderborn Baskets, der Junior Phantoms Braunschweig, Central Hoops Berlin, Phoenix Hagen und LTI Gießen. Dem Bayer-Team werden gute Chancen eingeräumt auch die Playoff-Phase zu überstehen und ins Halbfinale einzuziehen. Topfavoriten in dieser Gruppe ist sicherlich Titelverteidiger ALBA Berlin. Tilly konnte in der abgelaufenen Hauptrunde mit guten Leistungen auf sich aufmerksam machen. Er zählt in der Kategorie Assists zu den besten 10 Spielern der U19 Bundesliga überhaupt. Obwohl er noch jüngerer Jahrgang ist, gehört er bereits jetzt zu den besten Point Guards der Liga.

Steffen qualifizierte sich mit seinem U16 Bundesligateam der Köln 99ers als Tabellenzweiter der West Gruppe für die Zwischenrunde zur deutschen U16 Meisterschaft. Maßgeblichen Anteil hatte er an dem zweiten Tabellenplatz seines Teams, als er im letzten Hauptrundenspiel der Saison im Spiel gegen den Tabellenersten Metropol Baskets in der Verlängerung zwei wichtige Dreier traf und sein Team so auf die Siegerstraße brachte. Steffen trifft mit den 99ers auf die Teams der Juniorbaskets Dortmund, Braunschweig, BG 74 Göttingen, Paderborn Baskets und Metropol Baskets. Der vor kurzem in den erweiterten Kader der Nationalmannschaft berufene Point Guard spielt zudem an Ostern mit der deutschen Nationalmannschaft ein internationales Turnier im Rahmen der U19 Weltmeisterschaft in Mannheim.

Wir wünschen Tilly und Steffen für ihre anstehenden Herausforderungen viel Erfolg.

U12-1 ART Düsseldorf gewinnt bei der ETB SW Essen 80 zu 74 und steht im Achtelfinale um die Westdeutsche Meisterschaft

9. März 2010

1. Viertel: 22 zu 17

2. Viertel: 24: 12

3. Viertel: 18: 23

4. Viertel: 16: 22

Die von unserem Kapitän Jonas Jönke gecoachte U12 des ART Düsseldorf steht nach einem 80 zu 74 Sieg gegen den ETB SW Essen im Achtelfinale der Westdeutschen Meisterschaft. Bereits vor knapp einer Woche konnte sich das Team von Coach Jönke mit 90 zu 24 bei den Bochum Astrostars durchsetzen und zeigte dabei eine hervorragende Leistung.

Gegen den ETB SW Essen stand zwar am Ende ein Sieg auf der Anzeigetafel, leider war es jedoch kein glanzvoller, sondern ein hart erkämpfter Arbeitssieg.

Konnte das erste Viertel nach zähem Beginn relativ knapp gewonnen werden (22 zu 17) starteten die Jungs von Johnny mit einem 16 zu 2 Run in das Viertel Nummer zwei und konnten eindrucksvoll ihre Stärken beweisen: Defense und Tempo-Basketball. Gegen das schnelle fastbreak Spiel der Düsseldorfer fand Essen in dieser Phase kein Gegenmittel und musste hilflos mit ansehen, wie sich unser Team auf ein 38 zu 19 absetzte. In die Halbzeit ging es dann mit einer komfortablen Führung: 46 zu 29. Die Führung war in Ordnung, vielleicht hätte sie noch 10 bis 15 Punkte höher ausfallen können, aber es sah nach einem einfachen Sieg aus. Dann kam das dritte Viertel. Essen hatte seine Taktik geändert und der gegnerische Coach schickte jetzt 5 kleine, schnelle Spieler aufs Feld. Der ballführende Spieler wurde isoliert und sollte dann 1:1 spielen. Die, für ein Jugendspiel, ungewöhnliche Taktik, ging auf: Essen kam so immer wieder zu einfachen Punkten und konnte unseren Verteidigern Foul um Foul anhängen. Von der neuen Offensivtaktik der Essener genervt lief nun bei uns gar nichts mehr: Schrittfehler, turnover, airballs, vergebene 1:0 Korbleger….nichts klappte. Die 17-Punkte Führung zur Halbzeit schmolz auf 12 Punkte nach dem dritten Viertel dahin. Es stand nun 64 zu 52. Das dritte Viertel war dann ein regelrechtes Drama. Nichts klappte bei uns, bei Essen scheinbar alles. Die Führung schmolz kontinuierlich dahin und auf einmal waren es nur noch 4 Punkte. Das wir am Ende dennoch gewonnen haben verdankt das Team seiner kämpferischen Leistung.

Es war zwar kein schönes oder besonders gutes Spiel, aber es war ein Spiel aus dem die U12 sehr viel gelernt und mitgenommen hat. Außerdem muss man festhalten, dass es ein gutes Team ausmacht, schlecht zu spielen und dennoch zu gewinnen.

Für die U12-1 des ART spielten:

John-Lee Hartmann: 2 Punkte

Niklas Brünnig: 0

Konrad Müller: 4

Bo Lita-Baehre: 2

Mak Krvavac: 9

Michi Petz: 4

Kostja Mushidi: 38

Aleks Petrovic: 5

Raffa Karagiannidis: 8

Merlin Esser: 0

Yustin Durschlag: DNP (war leider verletzt, war dafür aber ein super Kameramann)

Thank you

8. März 2010

Wir möchten uns bei euch – unseren Fans – ganz herzlich bedanken! Es war wieder eine absolut fantastische Stimmung und es war super wie ihr hinter uns standet. Es ist immer eine Freude für euch zu spielen und von euch angefeuert zu werden. Wir möchten uns bei unseren Freunden, unseren Campern, Eltern, Geschwistern, Jugendspielern, einfach bei allen bedanken!

Besonders danken möchten wir Guido Hartmann und Familie für die Hilfe, bei Linda Dahle, Sven Gustmann und unserem Kuchenmädchen Lisa Fleiter. Wir hoffen wir haben niemanden Vergessen! Ihr seid die Besten!

khubi ? ;-)

let´s go d-squad

Stellungnahme zu den Vorfällen beim Spiel gegen TG 1881 Düsseldorf

8. März 2010

Als Trainer der Dynamic Squad Basketball Academy möchte ich mich hiermit zu den Zwischenfällen gestern Abend äußern. Ich tue dies, um Gerüchten, Spekulationen und Vermutungen vorzubeugen die meistens nach solchen Szenen, die sich gestern Abend abgespielt haben, entstehen. Ich werde keine Namen nennen, da ich nicht möchte, dass in 10 Jahren, wenn niemand mehr an die Vorfälle von gestern Abend denkt, einer der Beteiligten sich irgendwo um einen Job bewirbt und dann über ihn bei google zu lesen ist, dass er in irgendeiner Schlägerei involviert war! Auch werde ich die Situation gestern Abend nicht rekonstruieren, Ursachenforschung betreiben oder Schuldzuweisungen vornehmen. Fakt ist, dass nach dem Spiel gestern ein TG-Spieler und ein Dynamic Squad Spieler angezeigt worden sind, ein Dynamic Squad Spieler und ein TG-Spieler ins Krankenhaus mussten und es eine wüste Rangelei gab. Dies ist eine sehr traurige Bilanz eines Spieles, das über den Aufstieg in die Landesliga entscheiden sollte.

Ich möchte vorwegschicken das Gewalt, in jeglicher Form, absolut abzulehnen und zu verurteilen ist! Wir leben in einer Gesellschaft in denen wir täglich über große und kleine Gewalttätigkeiten in der Zeitung lesen müssen, in der wir ständig damit konfrontiert werden. Wir alle müssen unseren Teil dazu beitragen, dass wir in einer Gesellschaft leben in der Gewalt irgendwann ausstirbt. Was gestern Abend passierte ist mir sehr, sehr unangenehm und zutiefst peinlich. Ich möchte mich nochmal und ausdrücklich bei allen Anwesenden entschuldigen, dass sie das mit angesehen haben. Vor allem betrifft es mich sehr, dass unsere Kinder so etwas sehen mussten.  Ich möchte mich bei euch besonders entschuldigen und hoffen, dass ihr die Bilder schnell vergesst. Was ihr gestern Abend gesehen habt möchte ich von euch niemals sehen!!!! Gestern Abend habe ich nach dem Spiel noch eine Mannschaftssitzung einberufen. Ich habe meinem Team mitgeteilt wie enttäuscht ich bin. Ich weiß, dass es Provokationen gegeben hat – auf beiden Seiten – und ich weiß auch, dass der Tumult Ergebnis einer Aktion war die vom Point Guard der TG ausging. Ich weiß auch, dass zu jeder Aktion immer zwei gehören und das meine Spieler im anschließenden Tumult niemanden geschlagen haben sondern es eine Schubserei war an denen beide Seiten gleichermaßen beteiligt waren. ABER: Dies ist in keinster Weise eine Entschuldigung, oder Erklärung oder Rechtfertigung für das anschließende Verhalten. Auch stellen diese Tatsachen für mich keine mildernden Umstände dar! Sobald Kinder in der Nähe sind, sind wir Erwachsenen Vorbilder. Kinder lernen sehr viele ihrer sozialen Verhaltensweisen über Beobachtung und Imitation. Gestern haben wir ein erbärmliches „role-model“ abgegeben. Provokationen, Pöbeleien oder unsportliche Fouls sind kein Grund so die Nerven zu verlieren und auf ein Basketballfeld zu stürmen und sich mit seinen Gegnern eine Schubserei zu liefern. Gewalt – und zwar jegliche Form, sei es verbale, physische oder psychologische –  ist unter keinen Umständen und zu keiner Zeit eine legitime Lösung eines Problems.

Dynamic Squad wurde als Verein gegründet der Kindern und Jugendlichen Spaß am Basketball vermitteln will und über die Schiene Sport soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Verantwortung, Respekt, Loyalität und Gewaltlosigkeit vermitteln will. Diesem Anspruch sind wir gestern nicht nur nicht gerecht wurden, sondern haben ihn mit Füßen getreten.

Wie es jetzt weiter geht weiß ich momentan nicht! Das Schiedsgericht wird entscheiden. Intern habe ich bereits Konsequenzen gezogen. Über die Art und Weise werde ich mich hier nicht äußern, da dies eine Teamangelegenheit ist. Wenn jemand mit mir über die Vorfälle von gestern Abend sprechen möchte, könnt ihr mich gerne anmailen oder anrufen. Jedoch möchte ich euch bitten im Internet und sonst wo, wenn ihr über das Thema diskutieren wollt, sachlich zu bleiben und von Beschimpfungen etc. (wie es leider bereits via anonymen Kommentaren hier auf dieser Seite geschehen ist) Abstand zu nehmen.

Solche Szenen wie gestern werden sich nie wieder wiederholen, solange ich der Trainer bin! Darauf mein Wort…..

Johannes Püllen

Trainer Dynamic Squad BBA

0178 2335031

info@dynamicsquad.com

Dynamic Squad vs TG 1881: Spielabbruch nach nur einer Halbzeit

8. März 2010

Endlich konnte es losgehen: Das langerwartete Spitzenspiel zwischen Dynamic Squad und TG Düsseldorf. Erster gegen Zweiten. Leider sollte es nur 20 Minuten dauern, denn nach der Halbzeitpause weigerte sich TG 1881 weiter zu spielen. Was war passiert?

Vor über 300 Zuschauern legten wir gut los: nach 2 Minuten führten wir 7 zu 2.  Unser Gameplan war es TG mit einer Zonenverteidigung zu überraschen und in den Griff zu bekommen. Bis zur 3. Minute schien der Plan auch zu greifen. Danach allerdings verwandelte TG einen Dreier nach dem anderen und knackte somit unsere Zone. Im ersten Viertel schenkte uns TG 6 Dreier ein. 4 davon alleine Kapitän Phillip Eicken, der einen super Tag erwischte und scheinbar alles traf. Wir stellten gegen Ende des ersten Viertels dann auf Mann-Mann-Verteidigung um und konnten so das Spiel wieder enger gestalten. Zur Viertelpause stand eine 33 zu 25 Führung für TG auf der Anzeige. Das erste Viertel war nicht so gelaufen, wie wir es und vorgestellt hatten. Trotzdem kein Trübsal bei unserem Team, denn TG hatte die 33 Punkte im ersten Viertel seiner überragenden Dreierquote und Freiwurfquote zu verdanken: So kamen 23 der 33 TG Punkte zustande. Dass sie die Quote nicht würden halten können war klar.

Das zweite Viertel begann dann auch recht gut für uns. TG gelang in den ersten 3 Minuten nur 1 Feldwurf und wir hatten viele einfache Möglichkeiten, die wir nur leider nicht verwandelten. Lediglich ein Freiwurf fand in den ersten drei Minuten den Weg ins Ziel zum 26: 33 Zwischenstand. Dann jedoch passierte es: Jonas wurde nach einem Steal von dem Point Guard der TG gefoult. Dieser brachte Jonas zu Boden und trat ihm ins Gesicht. Darauf stürmte einer unserer Spieler aufs Feld und attackierte den Point Guard der TG. Im unmittelbaren Anschluss daran bemühten sich beide Teams ihre Spieler zu schützen und es kam zu einem Handgemenge. Das Spiel wurde für 10 Minuten unterbrochen. Die Polizei wurde gerufen, es wurde Anzeige gegen den Point Guard der TG gestellt und gegen einen von unseren Spielern gestellt und 2 Spieler (einer auf beiden Seiten) mussten ins Krankenhaus um dort behandelt zu werden.

Die Situation ist absolut katastrophal gewesen und einem Basketballspiel (und jeder anderen Situation auch) absolut unwürdig. Unser Coach Johannes Püllen hat sich nach der Situation per Mikrofondurchsage an die Zuschauer – vor allem an die Kinder – gewandt und die Szenen die sich abgespielt haben als absolut inakzeptablen dargestellt und sich bei allen Anwesenden entschuldigt, dass sie Zeugen solcher Szenen werden mussten. Das war nicht das was wir unseren Zuschauern vermitteln wollten. Beide Teams wollten sich ein heißes Match liefern und keine Schubsereien und Handgemenge.

Dann, nach ca. 10 Minuten Unterbrechung, ging es weiter. Unser Team zeigte sich nach diesen Vorfällen zunächst von der Rolle, konnte dann aber dank starker Aktionen von Andy Biergen, Latte Rösche und Jonas Jönke den Vorsprung von TG egalisieren und zur Halbzeit sogar mit einem Punkt in Führung. Es stand jetzt 50 zu 49 aus unserer Sicht. Vor allem Jonas Leistung war bemerkenswert, da er seinen Wurfarm nur noch unter Schmerzen bewegen konnte und wenig später im Krankenhaus bei ihm eine schwere Schädelprellung diagnostiziert wurde. In der Halbzeit stimmte sich unser Team ein und wollte die zweite Spielhälfte mit gutem Teamplay und einer Mann-Mann Verteidigung deutlich für sich entscheiden. Einziger Wehrmutstropfen: Jonas konnte wohl nicht weiter spielen.

Dann die faustdicke Überraschung: TG weigerte sich weiterzuspielen! Es entstanden Diskussionen auf beiden Seiten, aber nichts zu machen! TG wollte nicht weiterspielen! O-Ton eines Spielers: „Wir gewinnen lieber 20:0 am grünen Tisch“. Die Schiedsrichter wollten das Spiel zwar fortsetzen, konnten TG aber nicht zwingen. So musste das Spiel beim Stand von 50 zu 49 aus unserer Sicht abgebrochen werden… Die Entscheidung, wie das Spiel gewertet werden wird, liegt jetzt beim Spielleiter Rüdiger Grund…

Stats vs TG

Dynamic Squad goes TV

3. März 2010

Im vergangenen Jahr, kurz vor Weihnachten, besuchte uns Lukas Felden (übrigens vielen Dank nochmal Lukas!!!), Sportreporter von Center TV im Training und zeichnete eine kleine Reportage über uns auf…..das Ergebnis lief vor einigen Wochen im Fernsehen und für alle, die die Ausstrahlung verpasst haben, haben wir das Video hier nochmal eingestellt:

Quelle: Center TV

Are you ready to ruuuuuummmmbbbbllleeeeee !?!

28. Februar 2010

Es ist soweit: Der Kampf um die Meisterschaft in der Bezirksliga 5 geht in die heiße Phase. Vorbei sind die „einfachen“ und „leichten“ Spiele: Ab jetzt ist jedes Spiel ein Do-or-die-game. In 4 der letzten 5 Partien der Saison trifft unser Team auf Teams aus den top 5 die allesamt noch aufsteigen können.

Den Auftakt macht das Spiel dem schon seit Wochen viele Basketballfreaks aus Düsseldorf entgegenfiebern: Am  07. 03.2010 empfangen wir um 18 Uhr den Tabellenzweiten, die TG 1881 Düsseldorf. Das Team um die beiden Top Scorer Marc Rass (erzielte im Hinspiel 13 Punkte) und Tim Brückmann (22 Punkte im Hinspiel) liegt mit zwei Niederlagen auf dem Konto auf Platz 2 der Tabelle. Das physisch sehr starke Team hat seine Stärken eindeutig unter dem Korb. Gleich 3 Spieler des Teams von Coach Oliver Bendt sind weit über zwei Meter groß und werden unserem Team alle Aufmerksamkeit abverlangen. Weiterhin stehen mit Phillip Eicken (20 Punkte im Hinspiel), Tim Brückmann und Marc Rass 3 Spieler im Kader die immer wieder für einen erfolgreichen Dreipunktewurf gut sind und so viel Gefahr von außen ausstrahlen. Das Hinspiel konnte vor einer tollen Kulisse von 250 Zuschauern nach einer nervenaufreibend Schlacht mit 85 zu 80 gewonnen werden. Der Basketballkrimi dauerte damals knapp über 2 Stunden und auch diesmal werden sich alle Zuschauer wieder über einen wahren fight freuen können. Wir hoffen bei diesem, für uns sehr wichtigem Spiel, auf einen neuen Zuschauerrekord in dieser Saison. Unser Ziel ist es, dass über 300

Auf sie wird es ankommen: unsere Defense!

Basketball-Fans den Weg in den D-Squad Palace finden werden. Neben diesem tollen Basketball-Spiel haben wir wie immer eine Musik-Anlage am Start, einen Moderator und eine Cafeteria. Der Eintritt ist selbstverständlich frei

Dynamic Squad @ TG 1881 Düsseldorf 2

22. Februar 2010

Am kommenden Sonntag tritt unser Team beim Tabellenvorletzten TG 1881 Düsseldorf 2 an. Knapp eine Woche vor der wichtigen Partie gegen TG Düsseldorf müssen wir zuerst gegen die zweite Mannschaft des Clubs antreten. Im Hinspiel konnte unser Team den höchsten Sieg der Saison verbuchen (122: 69). Auch diesmal stehen alle Zeichen auf Sieg und alles andere als ein deutlicher Sieg wäre eine Enttäuschung. Das Team würde sich sehr darüber freuen, wenn wieder einige unserer Fans uns bei diesem Auswärtsspiel begleiten würden.



Facts:

Sonntag 28.02.2010

18 Uhr

SH Lessing Gymnasium

Ellerstrasse 84 – 94

40227 Düsseldorf Oberbilk

Dynamic Squad vs DJK TUSA Düsseldorf: 86: 46 (42: 21)

22. Februar 2010

1. Viertel: 17 : 11 / 2. Viertel: 25 : 10  / 3. Viertel: 22 : 12 /  4. Viertel: 22 : 13

Dynamic Squad siegt mit viel Spielfreude gegen ein vom Verletzungspech gebeutelte DJK TUSA Düsseldorf.

Vor einer (leider) überschaubaren Kulisse von 30 Zuschauern (wo wart ihr eigentlich alle? Gab es irgendwo was umsonst?) setzte sich Dynamic Squad heute Abend problemlos gegen unseren Mitaufsteiger und ehemaligen Angstgegner TUSA Düsseldorf durchsetzen. Ohne Point Guard Janusch Wollny (private Gründe) und Power Forward Johnny Jönke (private Gründe) konnte sich unser Team über einen deutlichen Sieg freuen. Bereits nach 5 Minuten stand ein 13 zu 0 auf dem Scoreboard und alle Zuschauer wussten, dass das Spiel bereits entschieden war, bevor es überhaupt begonnen hatte. Unser Gegner TUSA war nur mit 8 Spielern angereist, da das Team leider momentan enormes Verletzungspech hat. Neben dem Fehlen von 2 Leistungsträgern war somit die Kondition das größte Problem unseres Gegners. Daher musste bei TUSA sogar die Düsseldorfer Basketballlegende und Basketballrentner Jerry Sommer seine Basketballsneaker aus dem Keller rauskramen und mitspielen. Zwar konnte Jerry keinen Korb erzielen, dafür aber 3 Fouls „ergattern“. Dank einer guten Trefferquote von jenseits der Dreipunktelinie konnte TUSA das Spiel im Verlauf des ersten Viertels noch eng gestalten, musste dann aber hilflos mit ansehen, wie wir Punkt um Punkt davon zogen. Das Team von Coach Petkovic konnte unser Tempo nicht mitgehen und war Mitte des zweiten Viertels schon konditionell stark angeschlagen. Wir konnten das Spiel nutzen um munter durch zu wechseln und an alle ordentlich Spielzeit zu verteilen. Vor allem unsere Defense bereitete TUSA enorme

Zeigte eine super Defense-Leistung: Devid Luzynski

Probleme; am Ende standen bei uns 27 Steals zu Buche. Herausstechen konnten heute Abend Marco Biergen, der 19 Punkte erzielte, Devid Luzynski, der eine hervorragende Defense spielte und Latte Rösche, der sein bisher bestes Spiel in dieser Saison ablieferte und am Ende auf ein Double-Double (13 Punkte und 12 Rebounds) kam. Abgesehen von einigen kurzen Phasen, in denen wir zu sehr versuchten zu glänzen und schön zu spielen, konnte unser Team eine überzeugende Leistung zeigen und die anwesenden Zuschauer durften sich über einige schön herausgespielte Körbe freuen. Höhepunkt war ein Dunking von Marco Biergen Mitte des dritten Viertels, per Brettanspiel von Rachid „der Wüstenmaus“ El Mahi vorbereitet. Einziger Kritikpunkt ist vielleicht die wieder einmal schwache Freiwurfquote (33,5%) und die magere Dreipunkteausbeute (1). So darf es jedoch ruhig weitergehen, wenn Dynamic Squad nächste Woche beim Tabellevorletzten, der zweiten Mannschaft von TG 1881 Düsseldorf, antritt.

Für die Dynamic Squad Basketball Academy spielten:

Marco Biergen: 19 Punkte / 0 Dreier

Jan-Welf Müller: 4

Stats vs TUSA Düsseldorf - 21.02.2010

Yuta Oishi: 9

Drino Garvida: 10

Rachid El Mahi: 8

Andy Biergen: 9 / 1

Devid Luzynski: 8

Philipe Rösche: 13

Divine Dennis: 6

Coach J´s Corner: Basketball und die Jugend

20. Februar 2010

Heute lässt sich unser Coach zu dem Thema Jugendbasketball aus. Ein Thema das seit Jahren kontrovers und teilweise emotional und hitzig diskutiert wird. Hauptgegenstand der Diskussion: seit Jahren schaffen es die deutschen Jugendnationalmannschaften nicht mit den anderen Nationen Schritt zu halten und müssen sich bei internationalen Turnieren immer schon frühzeitig verabschieden. Auch ist es, von wenigen Ausnahmen abgesehen, in den letzten Jahren nur sehr wenigen deutschen Spieler gelungen sich in der Bundesliga oder international zu etablieren…..

Alle schwierigen Probleme haben eine Gemeinsamkeit: Ihre Komplexität – es ist meistens nicht ein Grund aus dem ein schwieriges Problem besteht, sondern es sind gleich eine ganze Gruppe von Gründen. So ist es auch mit dem seit Jahren in Basketballdeutschland heiß diskutiertem Dauerthema: Die Jugendförderung. Anlass: seit Jahren spielen unsere Nationalmannschaften bei allen wichtigen Turnieren unter ferner liefen,

Trainierte selber jahrelang Jugendteams: Coach J

schaffte es kaum ein deutscher Spieler sich dauerhaft in der deutschen Bundesliga oder einer anderen internationalen Profiliga zu etablieren. Ideen, Lösungsansätze, Projekte und Versuche gab es viele in den letzten Jahren: die Bundesliga führte einen Ausbildungsfond ein, der Clubs finanziell belohnte, die junge deutsche Spieler auf Feld schickte. Es wurde ein Quote in der Bundesliga eingeführt die eine Mindestanzahl von deutschen Spielern festsetzt. Die Ausländerregelungen der 2. und 3. Ligen wurden geändert, das Auswahlsystem der Jugendnationalmannschaften überarbeitet, eine U19 und U16 Jugendbundesliga installiert, die Trainerausbildung verbessert, der Bundestrainer hielt viele „Brandreden“ und und und. Mit welchem Ergebnis? Keinem! Die erste Bundesliga wird nach wie vor von amerikanischen und osteuropäischen Spielern dominiert und kaum ein Trainer traut sich seinen „Quoten-Deutschen“ Einsatzzeit zu geben. Am zweiten Weihnachtstag zum Beispiel lief das Spiel ALBA Berlin vs BG Göttingen im Fernsehen. Als es Zeit für den Tipp Off war schickten die beiden Coaches 8 Amerikaner und 2 Serben auf das Feld. Insgesamt kamen in diesem Spiel 3 deutsche Spieler zum Einsatz, die zusammen 28 Minuten spielten (von 400 möglichen Spielminuten).

Die deutsche Basketball Bundesliga ist die Liga mit den meisten amerikanischen Sportlern außerhalb der USA! In den anderen europäischen

Hoffnungsträger für Deutschland: Nationalspieler Robin Benzing (links)

Ländern (die in allen internationalen Wettbewerben die deutschen Clubs immer weit hinter sich lassen) sieht dies ganz anders aus: In Spanien z.B. sind lediglich in der ersten Liga nicht-EU Spieler erlaubt (und auch dort nur 2). Lediglich Deutschland beschäftigt eine Flut von nicht einheimischen Spielern. Bitte versteht mich nicht falsch: Die Nationalität der Spieler an sich ist mir egal. Wir alle wollen guten, spektakulären und athletischen Basketball sehen, unabhängig von Nationalitäten. Jedoch ist es nicht zu übersehen, dass unsere einheimischen Talente kaum eine Chance bekommen sich in unserer Profiliga zu beweisen. Die Trainer und Manager der Clubs stehen unter Erfolgsdruck und vertrauen deswegen lieber auf fertig ausgebildete Spieler, bei denen sie wissen was sie bekommen, anstatt ein Risiko einzugehen und in die Ausbildung eines jungen Talents zu investieren. Die Folge: Anstatt selber Talente auszubilden beschäftigen die Clubs eine wahre Flut von mittelmäßigen amerikanischen Spielern, die meistens nur eine Saison bleiben und dann in eine andere Liga wechseln. Ich kann die Coaches sogar verstehen: Wie kann ich z. B. von dem Göttinger Trainer John Patrick (Amerikaner) verlangen sich um den „deutschen Basketball“ zu kümmern? Er ist Trainer der BG Göttingen und sein Job ist es Spiele zu gewinnen. Wie er das tut ist letztlich seine Sache.

Die Situation der ersten Liga löst natürlich eine Kausalkette aus: Es ist sehr schwer Jugendliche oder Kinder zu motivieren Profi werden zu wollen und viel zu trainieren, wenn man ihnen keine oder nur eine sehr unsichere Perspektive bieten kann. Dann wird die Basketballkarriere lieber ad acta gelegt und sich nur noch ausschließlich auf die Schule oder Ausbildung konzentriert. Von den meisten Jugendnationalspielern „enden“ die meisten später in den Regionalligen. Kaum einer durchläuft das Auswahlprogramm des deutschen Basketballbundes und landet später in der ersten Liga. So ist es natürlich auch problematisch langfristig Spieler für die A-Nationalmannschaft auszubilden. Der befürchtete Total-Crash ist nach dem Nationalmannschaftsende von Dirk Nowitzki zwar ausgeblieben, aber besonders rosig sieht die Zukunft des DBB Teams in den nächsten Jahren auch nicht aus.

Neben dieser unbefriedigenden Situation im Profibereich muss man sich die Situation des Jugendbasketballs deutlich vor Augen führen: Basketball ist und bleibt (leider) eine Randsportart. Die Infrastruktur ist kaum vorhanden, gute Trainer Mangelware und die

Schlechte Aussichten? Teilnehmer des Dynamic Squad - Neujahrscamps 2008

Trainingssituation in den meisten Vereinen katastrophal.  Problematisch sind vor allem die sehr wichtigen Altersbereich U10 und U12, hier findet nur sehr wenig kontinuierliche gute Arbeit statt. Die Trainer sind oft junge und unerfahrene Spieler, die den Job bekommen haben, weil sich niemand anderes finden ließ. Dabei müssten gerade in diesen Altersbereichen die besten Trainer arbeiten. Unsere europäischen Nachbarn sind uns da Lichtjahre voraus. Beispiel Litauen: In dem winzigen Land gibt es ca. 50-mal mehr hauptamtliche Basketballtrainer als in Deutschland! Das ist eine unglaubliche Relation, die einiges erklärt!

Naja, allen Unkenrufen zum Trotz wollen wir nicht übersehen, dass es auch einige schöne Ausnahmen und Entwicklungen gibt, doch darüber einander mal mehr….

Peace, Coach J